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Schach: Überraschende Bronzemedaille an der Eisenbahner-Olympiade in Frankreich

Das Schwei­zer Ei­sen­bah­ner-Team freut sich über Olym­pia-Bron­ze.

Bei der über fünf Run­den füh­ren­den und von elf Na­tio­nen be­strit­te­nen 21. Ei­sen­bah­ner-Olym­pia­de im fran­zö­si­schen Qui­be­ron sorg­te die von Da­ni­el Reist (Leiter TK Schach) als Team­chef und Armin Wipf als Coach an­ge­führ­te Schwei­zer Mann­schaft für ein his­to­ri­sches Re­sul­tat. Sie ge­wann sen­sa­tio­nell die Bron­ze­me­dail­le. Nie zuvor hat­ten die Schwei­zer bei die­sem Tra­di­ti­ons­an­lass auf dem Po­dest ge­stan­den. Seit es die USIC vom Startjahr 1952 gibt, war man am Schluss nie besser als der 8. Schlussrang! 

Nach der 0:6-Start­nie­der­la­ge gegen In­di­en ge­wan­nen die Schwei­zer vier­mal hin­ter­ein­an­der – 3½:2½ gegen Dä­ne­mark (10.), 6:0 gegen Ka­sachs­tan (11.) 3½:2½ gegen Bul­ga­ri­en (8.) und 4:2 gegen Polen (9.).

Damit be­leg­ten sie hin­ter dem mit vier Gross­meis­tern und zwei In­ter­na­tio­na­len Meis­tern spie­len­den, einen Schnitt von über 2500 ELO auf­wei­sen­den und fünf Kan­ter­sie­ge fei­ern­den In­di­en sowie dem eben­falls deut­lich stär­ke­ren Deutsch­land den 3. Rang – vor Tsche­chi­en, Ös­ter­reich und Frank­reich.

Der an Brett 1 spie­len­de Ar­thur Toenz (Nim­zo­witsch Zü­rich) holte eben­so 3 Punk­te aus fünf Par­ti­en wie Ma­nu­el Die­ti­ker (Schwarz-Weiss Bern) an Brett 2, David Fer­ri­er (CE Nyon) Brett 3 und Mat­thi­as Frey (SK Münsin­gen) an Brett 5. Die an Brett 4 und 6 spie­len­den Os­wald Bürgi (SK Glarus) und Mar­kus Rie­sen (SK Bern) er­ziel­ten ein 50-Pro­zent-Re­sul­tat.